





![]() | Heute | 62 |
![]() | Gestern | 155 |
![]() | diese Woche | 62 |
![]() | diesen Monat | 2403 |
![]() | Gesamt | 85009 |
| 4.Protokoll AK2 2009-09-23 |
|
|
| Geschrieben von: Friedrich Hönig | |||
| Mittwoch, den 23. September 2009 um 01:00 Uhr | |||
|
Dorferneuerung Bieswang/Ochsenhart AK 2 <Infrastruktur/Dorfbild> Protokoll über die 4. Sitzung Datum: 23.09.2009; Beginn: 20:00Uhr, Ende 22:05Uhr Ort: Schulhaus Die Sitzung findet erneut ohne Moderator Reiner Bittner statt: An seiner Stelle leiten die AK-Sprecher Gronauer Gerhard und Süppel Christian das Treffen. Weitere Teilnehmer: Selzer Helmut M. Gronauer-Weddige Fritz Weddige Astrid Glöckel Wilhelm Wenninger Adelheid Renner Ernst Heimisch Monika Schmidt Bernd Rachinger Karin Hönig Friedrich
Süppel Christian begrüßt die Runde und benennt die heutigen Tagesordnungspunkte: 1. Präsentation der Arbeitsergebnisse der Arbeitsgruppe “Gebäudebestand“ Teil I 2. Erarbeitung der Merkmale eines Jurahauses Zu 1. Aufgabe der Arbeitsgruppe war die photographische Erfassung einer Auswahl von Wohn- häusern, die mehr oder weniger Jurahausmerkmale aufweisen. Süppel Christian als ihr Sprecher zeigt mittels Powerpoint eine Anzahl Bilder von Bieswanger Gebäuden (überwiegend Wohnhäuser) und kommentiert begleitend deren bauliche Veränderungen . Zu 2. Gronauer Gerhard leitet die Diskussion zur Erarbeitung der Merkmale eines Jurahauses, wie sie aus unserer Sicht aussehen könnten. - Dachneigung zwischen 20° und 27° - wegen der ursprünglichen Legschieferdächer → schwere, massive Dachstühle - Fassadengestaltung → relativ kleine Öffnungen im Verhältnis zur Wandfläche - relativ breite Hauseingänge (Tennen) mit immer gleicher Zimmereinteilung (i.d.R bei Stallwohnhäusern): links → Wohnstube, Küche; rechts → Schlafstube, Speis (gegen- über Küche) oder umgekehrt - schlichte Gestaltung - keine oder geringe Dachüberstände im Ortgang und in der Traufe - ursprünglich oft nur 1½ geschoßige Bauweise - teilweise mit Fachwerk - Sprossenfenster - oft mit Fensterläden - 1 Gewölbekeller (einräumig), oft ohne Bodenbelag, tlw. aber auch mit Steinplatten ausgelegt - Lisenen, oft nur aufgemalt - Baumaterial (Bruchsteine, Holz): aus der Region
In der weiteren Diskussion wurde festgestellt, dass bei der Beurteilung der Veränderungen von Bausubstanz durchaus dem Aspekt des „Wohlfühlens“ vor dem des „Altlassens“ der Vorrang zu geben sei. Das heißt, die Anpassung an die Zeit ist durchaus vertretbar. Nächste Aufgabe → “Gebäudebestand“ Teil II: 1. Gang ins “Selzer-Archiv“ um aus historischen Bildern eine Auswahl zu treffen und zur Präsentation vorzubereiten. 2. Am Beispiel eines Objektes soll die Modifikation eines Jurahauses (alt – neu) beschrieben und dargestellt werden. Teilnehmer: Selzer Helmut Termin: Montag, 28.09.09, 19:00Uhr Süppel Christian Treffpunkt: Bücherei Wenninger Adelheid Gronauer Gerhard Schmidt Bernd Nächster Sitzungstermin: 14.10.2009
Bieswang, 28.09.2009; Für die Niederschrift: Hönig
|